Sonnentour

 

2 Männer 2 Bike's und der Drang ins Freie....

 

"Stets die Sonne im Rücken auch wenn es um uns nur so geschüttet hat" so lauten die freudigen Worte von Chester. Er war mal eben spontan mit Hisi Richtung Brombachsee ins schöne Frankenland aufgebrochen. Eine Survival-Biker-Tour sollte es werden. Einfach drauf los, ohne Übernachtungsmöglichkeit,  selbst das Zelt musste zuhause bleiben.

 

 

Auch wenn das Wetter an diesem Tag nich so wirklich mitspielen wollt und eigentlich schon klar war das es eine eisige Angelegenheit wird, brachen die 2 auf. Die Bike's liefen wie immer super und die Landschaftlichen Leckerbissen kamen schlag auf schlag. "Sehenswert und kurvenreich" so die Kurzfassung der zurückgelegten Strecken der zwei.

 

Endlich angekommen am Fuße des kleinen See's hieß es jedoch "auf auf zum Gewaltmarsch". Schwer bepackt mit der ganzen Survival Ausrüstung wurde der doch recht beschwerliche Hügel hoch zum See erzwungen. Beinahe kam es sogar zum Absturz von Hisi der dann doch nicht ganz so trittsicher unterwegs war ;-).

 


Doch die Mühe lohnte sich auf jeden Fall denn die bombastische Aussicht sowie die doch recht entspannte Atmosphäre oben am See waren jeden Höhenmeter wert.

 

Half jedoch alles nichts. Ohne Zelt und ohne Pension in der Nähe musste nu ein Schlafplatz her. Die Sonne war schön längst über ihren höchsten Punkt hinaus und es wurde von Minute zu Minute immer dunkler. Also nichts wie auf zum nächsten Campingplatz....... so zumindest der Gedanke unserer Survival Biker. "Pusteblume" nix gab's nicht mal ein Zelt zur Miete. Die Zeit rann ihnen jedoch immer noch durch die Finger. Was sie jedoch nicht davon abhielt noch die letzten Sonnenstrahlen am malerischen Strand vom Brombachsee zu genießen.

 


Man muss schon erwähnen das die 2 Bike's wirklich nicht fürs Gelände gebaut wurden jedoch in der Not wird jeder Survivalbiker zum Crosser. Querfeldein und über Stock und Stein wurde nun nach einer Schlafmöglichkeit gesucht. Erst die Ernüchterung 2 leerer Tanks ließ sie an einer kleinen öden Schutzhütte halten. Auch wenn diese nicht mal nen halben Stern auf der TRIVAGO Bewertungsskale bekommen würde so wurde sie mal eben zum Nachtlager erklärt.

 

Kaum runter von den Bike's begannen die zwei auch schon mit den umfangreichen Umbautätigkeiten der Hütte. Wenigstens ein klein wenig Komfort sollte sein. So wurde geschraubt und gehämmert bis keiner der beiden mehr auf dem Boden schlafen musste. Zum Schutz vor Gaffern wurde noch eben eine Plane als Sichtschutz angebracht die Bike's davor in Parkposition. Nächster Tagesordnungspunkt war nun die Verpflegungsplanung.....

 


..... Was ordentliches vom Grill sollte es werden. Dazu jedoch musste erst mal in alter Survivalbikertradition eine schöne Feuerstelle ausgehoben werden. Diese sollte natürlich auch ein wenig Wärme für die doch recht frische Nacht abstrahlen. Nachdem der leckere Abendsnack mit nem Schlücklein Hochprozentigen heruntergespült wurde ging's rein in den Schlafsack und der Tag wurde beendet.

 

In erster Linie war es einfach eine eisig kalte Nacht und das nicht nur weil die Füße außerhalb von ihrer Unterkunft schlafen mussten. Aber das war es Wert! So wurde am nächsten Morgen die Feuerstelle fachgerecht renaturiert und leicht unterkühlt die Heimreise angetreten.

 

 

 

Alles in allem sind unsere zwei Survivelbiker einfach (un)verfrorene Outdoorburschen mit dem drang für's außergewöhnliche.......

 

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Ausflugstipp von den zwei Survivalbiker'n.......


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